Warum Yoga so gut für den Businessbereich geeignet ist

Der Organismus des Menschen befindet sich in einem gegenseitigen Wechselspiel von Aktivität und Regeneration. Viele Menschen sind permanent stimuliert und in Aktivität ausgerichtet. Sie verlieren die Fähigkeit sich zu entspannen und vergessen ihre Batterien aufzuladen und sich zwischenzeitlich wieder zu erholen. Durch ein bewusstes Erleben von Entspannung mit dem Fokus auf dem parasympatischen Nervensystem lernen Sie sich wieder zu regenerieren.

Business Yoga gibt durch eine Harmonisierung der Bewegungsabläufe und durch gezielte Atmungsabfolgen viele Optionen der Entspannung und Stressreduktion. Der meditative Charakter von Yoga hat sich in einer Vielzahl von Studien als effizient und gesundheitsfördelrich erwiesen und wird in der Gesundheitsförderung empfohlen (Engel, 1999; Ilg/Knappe 1998, Fehr, 2002, Brandtr, 2004; Bely, 2006). Gesundheitspräventive Maßnahmen einer regelmäßgen Yogapraxis wurden ebenfalss zahlreich nachgewiesen. (vgl. Ebert, 1986; Fuchs, 1990; Shell, 1995; Engel, 1997, 1999).

Zudem gibt es viele wissenschaftliche Studien zu Yoga und Stress als eine der möglichen Maßnahmen zur Stressreduktion. Dass sich regelmäßige Yogapraxis positiv auf Stress auswirkt, bestätigen unter anderem die Studien von Altmann (2001), Berger und Owen (1998), sowie Granath et al. (2006) und Telles (2010).

Business Yoga bietet vor allem durch die Verbindung mit dem Atem einen Ausgleich zur Anspannung durch die Entspannung und gewährt ihrem Körper und Geist ein höheres Potential an Energiemanagement.  

Business Yoga ist gezielt bei stressbedingten Situationen, zur Stressprävention und für ein offenes Stressmanagement anwendbar. Business Yoga als maßgeschneidertes Programm in Businesskleidung für den Bedarf im Businessleben gilt als Training mit hohem Wirkungsgrad zur Problemlinderung, Prävention und Potentialentwicklung.  

Literatur:

Altman, Kamara Elaine R. (2001): A brief therapy model to reduce stress by practicing breathing exercises, mindful meditation, and yoga stretching. Dissertation Abstracts. DAIB 62/01, S. 530, 2001. 

Berger, Bonnie G.; Owen, David R. (1992): Mood alteration with yoga and swimming: aerobic exercise may not be necessary. In: Perceptual and Motor Skills, Jg. 75, H. 3, S. 1331-1343, 1992. 

Brandt, Steffen (2004): Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting. Eine Längsschnittstudie über die psychologischen Auswirkungen des Yoga und des Autogenen Trainings. Diplomarbeit. Betreut von Dipl. Psych. Wolfgang Ihle. Potsdam. Universität Potsdam, Institut für Psychologie  

Bley, Martina (2006): Yoga in der Gesundheitsforschung. Eine Einführung in die wissenschaftliche Untersuchung der Wirkung von Yoga und Überlegungen zu dessen Einsatz im Gesundheitswesen. Bern: Schweizer Yogaverband, 2006. 

Ebert, Dietrich (1986): Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation. Stuttgart: Fischer, 1986. 

Engel, Klaus (1997): Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie. 1. Aufl. Frankfurt am Main, New York: Lang, 1997. 

Fehr, Theo (2002): Der gesundheitliche Nutzen von Meditationstechniken mit spiritueller Zielrichtung. In: Transpersonale Studien, Oldenburg, Jg. 5, S. 351-393, 2002. 

Fuchs, Christian (1990): Yoga in Deutschland. Rezeption, Organisation, Typologie. Stuttgart, Berlin: Kohlhammer. Univ., Diss. u.d.T.: Fuchs, Christian: Die Rezeption des Yoga in Deutschland--Tübingen, 1989., 1990.

Granath, Jens; Ingvarsson, Sara; Thiele, Ulrica von et al. (2006): Stress management: A randomized study of cognitive behavioural therapy and yoga. In: Cognitive Behaviour Therapy, Jg. 35, H. 1, S. 3-10, 2006.

Ilg, Hubert; Knappe, Willi (1998): Bewegung als Quelle der Gesundheit: Leitfaden für Lehrpersonen und Eltern zur Durchführung effektiver Gesundheitsförderung - Beitrag zu gesundheitsorientierter Handlungsfähigkeit. Greifswald: Panzig, 1998.

Iyengar, Bellur K. S. (2008): Licht auf Pranayama: Das grundlegende Lehrbuch der Atemschule des Yoga. 2. Aufl. Frankurt am Main: Fischer, 2008. 

Schell, Jürgen F. (1995): Psychologische, kradiovaskuläre und endokrine Wirkungen von Hatha-Yoga Übungen. Unveröffentlichte Dissertation. Köln, Institut für Psychosomatik und Psychotherapie.

Telles, Shirley; Singh, Nilkamal; Joshi, Meesha et al. (2010): Post traumatic stress symptoms and heart rate variability in Bihar flood survivors following yoga: a randomized controlled study. In: Post traumatic stress symptoms and heart rate, Jg. 10, H. 18, S. 236-239, 2010.

Wolz-Gottwald, Eckard (2010): Yoga-Philosophie-Atlas. 3. Aufl. Petersberg: Verl. Via Nova, 2010.